Monday, October 30, 2006
Rätsel's Lösung...
Nun, wie ihr alle wahrscheinlich längst vermutet habt, habe ich mir ein Auto gekauft und bin nun stolzer Besitzer meines ersten Autos! Das kann ich hingegen von meinem Van nicht sagen: ich bin der siebte Besitzer im Leben des Van's!!! Wenn das nur kein Unglück bringen wird... In rund einer Woche werde ich meine letzten Prüfungen geschrieben und sogleich mein erstes ereignisreiches Semester abgeschlossen haben. Bis dann bleibt noch genügend Zeit, um auf die Prüfungen zu lernen und über meine anstehenden Ferien zu träumen... Und hier noch einige Bilder meines SU450! Noch habe ich keinen Namen für den Van...





Ach ja, ab dem 18. November werde ich ohne festen Wohnsitz und Postadresse sein. Mein neues Zuhause wird der Van sein. Wann ich wieder ein Zimmer haben werde? Hoffentlich vor Semesterbeginn! Ansonsten werde ich den Van vor dem Uni-Gebäude parken und darin wohnen, bis ich eine Unterkunft habe...





Ach ja, ab dem 18. November werde ich ohne festen Wohnsitz und Postadresse sein. Mein neues Zuhause wird der Van sein. Wann ich wieder ein Zimmer haben werde? Hoffentlich vor Semesterbeginn! Ansonsten werde ich den Van vor dem Uni-Gebäude parken und darin wohnen, bis ich eine Unterkunft habe...
Monday, October 09, 2006
......................??? SU450 ???......................
Auckland ist seit einigen Tagen in Aufruhr, denn man hat Unbekanntes gesichtet... New Zealand, ein Land voller friedfertiger und liebenswürdiger Bewohner ist vom Kalten Krieg und den Querelen im Nahen Osten weit weg und das Leben dreht sich um andere Sorgen.

Doch seit einige Bewohner Auckland's der Polizei über die Abkürzung SU450 berichtet haben, beschäftigen sich die Medien nonstop damit. Die Medien überbieten sich mit neusten Erklärungsversuchen und alle sind ziemlich paranoid. Hier zwei Beispiele:
- SU450 steht für die neuste Generation russischer Kampfjets und wird zur Zeit in der Region Auckland getestet, da sich New Zealand’s Armee für den Krieg gegen Terrorismus rüstet.
- SU450 steht für das neuste Segelboot von Alinghi und könnte zum zweiten Nirvana New Zealand’s werden. Es wurde im Hafen von Auckland gesichtet und soll sich zwecks Training hier aufhalten. Man bezichtigt das in der Schweiz beheimatet Team der unfairen psychologischen Kleinkriegführung im Vorfeld des anstehenden America’s Cup.
Ich werde Euch auf dem laufenden Halten…
und wieder sind 4 Wochen vorbei!!!
Nach ereignisreichen Wochen haben ich wieder genügend Erlebnisse gesammelt, um diese in einen weiteren Bericht einfliessen zu lassen. Und das ist das Resultat:Ja, was habe so alles gemacht? Anfangs September hatten wir 2 Wochen Mid-Semester Break. Ich musste mir eingestehen, dass die vergangen Monate nicht spurlos an mir vorbeigegangen sind. Nach einer strengen, zumindest habe ich es als solchen empfunden, ersten Jahreshälfte und einem Hemisphärenwechsel ging es gleich weiter mit Studieren. Obwohl ich nie das Gefühl von Anpassungsschwierigkeiten hatte und ich schnell Freunde gefunden habe, war es eine intensive und anstrengende Zeit. Kurz vor der dem Break haben sich bei mir auch erste Anzeichen von Übermüdung und Ausgelaugtheit breit gemacht. Deshalb habe ich mich auch sehnlichste auf diese Ferien gefreut. Umso mehr, als eine knapp 2-
wöchige Reise in wärmere Gefilde auf dem Programm stand.Mit Sylvain, einem französischen Austauschstudenten und passionierten Olympique Marseille Fan, gings für 13 Tag nach Fiji. Wir haben 10 Nächte auf einer dem Festland vorgelagerten Inselgruppe verbracht und haben 3 verschiedene Inseln besucht. Es war auf Backpackers zugeschnitten und wir haben in Massenschlägen geschlafen, welche teils bis zu 100 Schlafplätze hatten… Unsere täglichen Aktivitäten haben sich nach den Wünschen unserer ausgelaugten Körpern gerichtet: Schlafen im Antlitz der Sonne, gutes Essen, Schnorcheln… Ach ja, einmal konnte ich genügend Energie aufbringen, um einen Tauchgang zu geniessen: und die Farben unter Wasser waren genial und wir sind durch verschiedene Unterwasserhöhlen getaucht!
Nach rund der Hälfte der Zeit, haben wir mit den Einheimischen ihr traditionelles Getränke Kava gekostet und
mit ihnen einige Zeit verbracht. Um Kava herzustellen, trocknet man eine bestimmte Wurzel und verarbeitet sie zu Pulver. Anschliessend wird mit Wasser der Geschmack des Pulvers (ist in einem Beutel) ausgewaschen und dieser milchige Brei wird schliesslich getrunken. Am folgenden Abend hat sich dann der Konsum bemerkbar gemacht und ich habe den Abend vor einer Toilette verbracht… Ein ebenfalls erbrechender Einheimischer hat mir erklärt, dass das verwendete Wasser wohl verunreinigt gewesen sei… Schliesslich haben sich auf der letzten Insel noch ein weiterer französischer Austauschstudent und sein zu besuch weilender Kollege dazugesellt.Klar, abendliches Socialising stand natürlich auch auf dem Programm und es haben sich erstaunliche Bekanntschaften ergeben: einen Israelischen Trance Music Dj, welcher überzeugt war, dass er mit seiner Musik und den richtigen Chemicals seine tanzfreudigen Partygäste zum Mond schicken kann und anschliessend mit dem Spiel von falscher
Musik direkt ins Spital befördern oder gar umbringen könnte… Weiter haben wir zwei Swissgirls getroffen: Daniela, Arbeitskollegin von Paola, und Patricia, aus Kaltbrunn SG, und wir haben eine witzige Zeit erlebt. Als ob die Welt nicht schon klein ist, haben wir auf der zweiten Insel Dario und Gaia (hoffentlich korrekt geschrieben) getroffen, welche Italien vor einigen Jahren verlassen haben und seither in der Schweiz wohnen. Arbeit und Studium haben die beiden in die Schweiz gebracht. Was passiert, wenn sich ein Franzose und ein Italiener kurz nach der WM treffen? Die beiden haben sich Sepp Blatter’s Vorschlag (im WM Final kein Penaltyschiessen) zu Herzen genommen und haben versucht, das Endspiel per Diskussion zu gewinnen… ;-) Meine Rolle? Ich bin Schweizer und bin dem Image gerecht geworden: bleibe neutral, versuche die Zauberformel zu halten und die Kollegialität des Bundesrates zu repräsentieren!Ja, das war so in Etwa meine
Zeit in Fiji, welche wir bei bestem Wetter und warmen Meerwasser verbracht haben.In Fiji, haben wir fast ausnahmslos Around the World Reisende getroffen und wir waren für 13 Tage in die Ferien geflogen… Und zurück in Auckland, haben sich bei mir beim Verlassen des Airports Heimatgefühl breit gemacht.
Seither hat mich der Studienalltag wieder voll im Griff: Gruppenarbeiten, Präsentationen, Prüfungen, Partys und Ausgang. In 4 Wochen habe ich dann das erste Semester absolviert und es liegen 3.5 Monate Sommerferien vor mir. Ich freu mich schon riesig!
Habe am Freitag Tickets für Silvester gekauft: http://www.rhythmandvines.co.nz/default.asp
Das waren wieder einige meiner zu Worten verarbeitenden Hirnströme!




