Thursday, August 24, 2006
... und ich war doch noch vor Ort!
rund 4h vor dem Anpfiff habe ich total überraschend noch ein ticket erhalten und war anschliessend im stadion...
ich habe mir viel vom rugby klassiker new zealand vs australia erwartet, doch als fussball-wm-qualification- und fussball-wm-stadionbesucher war das ganze eher enttäuschend. nie und nimmer mit fussballstadion-atmosphäre zu vergleiche.
hier noch einige impressionen vom stadion und spiel!



wie ihr vielleicht erfahren habt, nennt sich eines meiner Fächer "Tourism Principles and Concepts". Eine super Sache: spannend, unterhaltsam und trotzdem sehr lehrreich. Seit den ersten Stunden nehme ich den Tourismus und seine Hauptbeteiligten anders war... Und unser Dozent, ein begeisterter Hochseefischer und Surfer, betont in beinahe jeder Stunde, wie wichtig Toiletten für Touristen seien und welchen Anziehungspunkt sie bieten können. Schaut doch kurz auf folgender Homepage vorbei! It's just amazing... ;-)
http://www.thebathroomdiaries.com/
have a lovely day!
ich habe mir viel vom rugby klassiker new zealand vs australia erwartet, doch als fussball-wm-qualification- und fussball-wm-stadionbesucher war das ganze eher enttäuschend. nie und nimmer mit fussballstadion-atmosphäre zu vergleiche.
hier noch einige impressionen vom stadion und spiel!



wie ihr vielleicht erfahren habt, nennt sich eines meiner Fächer "Tourism Principles and Concepts". Eine super Sache: spannend, unterhaltsam und trotzdem sehr lehrreich. Seit den ersten Stunden nehme ich den Tourismus und seine Hauptbeteiligten anders war... Und unser Dozent, ein begeisterter Hochseefischer und Surfer, betont in beinahe jeder Stunde, wie wichtig Toiletten für Touristen seien und welchen Anziehungspunkt sie bieten können. Schaut doch kurz auf folgender Homepage vorbei! It's just amazing... ;-)
http://www.thebathroomdiaries.com/
have a lovely day!
Friday, August 18, 2006
Wanderschuhe, Eispickel und Steigeisen!
So, mittlerweile hat mich das Leben in New Zealand fest im Griff und mein Tagesablauf hat auch feste Strukturen angenommen. Diese sind hauptsächlich von meinem Studium geprägt. Ich habe 11h Stunden Vorlesungen pro Woche und nie vor 12 Uhr, ausser Freitagmorgen um 8 Uhr… Bereits in dieser kurzen Zeit hat sich mein Körper auf die neue Situation bestens eingestellt. Aufstehen vor 9 Uhr? Was für ein Kampf… Noch versuche ich mich mit dem Gedanken „ich hatte eine strenge Zeit in der Schweiz“ zu entschuldigen, aber wie lange kann ich diese Meinung noch glaubwürdig vertreten. Wohl nicht mehr lange… Zurzeit ist mein Studium geprägt vom Schreiben diverser Reports. Diese umfassen jeweils einige Tausend Wörter. Eigene Meinungen sind im Report nicht gefragt und ich muss mich mit verschiedensten Definitionen, Modellen, etc. befassen. Eine für mich neue Erfahrung, und wohl auch sehr lehrreiche.
Das erste August-Weekend haben wir (10 exchange students) in der Umgebung von Lake Taupo verbracht. Wir haben uns 2 Autos gemietet und sind am Freitagabend nach Turangi gefahren. Mathis, weist Du Dich noch die „Schwierigkeiten“ mit Blinker und Scheibenwischer… :-) Ist mir wieder einige Male passiert… Alexander, einer von vielen Deutschen exchange students, hat das Weekend für uns organisiert. Wir anderen hatten keine Ahnung, was uns an diesem Weekend erwarten wird. Als wir am Freitag kurz vor Mitternacht (nach 5h Autofahrt) in Turangi eintrafen, waren wir ziemlich müde. Kurz bevor wir in die Schlafsäcke stiegen, informierte er uns knapp (er wusste selber nicht mehr): Um 6 Uhr aufstehen, eine Stunde später wird uns ein Bus abholen und es stehen uns 8h „laufen“ bevor. Und wir sollten Verpflegung mit uns führen… Ja, guten Mutes warteten wir um 7 Uhr auf den Bus.
Als wir dann in den Bus einsteigen wollten, hat uns der Fahrer aber ans Backpacker angegliederte Sportgeschäft geführt… Rund eine Stunde später, mit gleich viel/wenig Informationen und Eispickel, Wanderschuhen und Steigeisen ausgerüstet, bestiegen wir den Bus und los ging die Fahrt. Am Ziel angekommen (Bild mit der Gruppe), hat sich unser Begleiter aus dem Sportgeschäft vorgestellt. Ben, ein 30-jähriger Engländer, werde unser Instructor, und nicht etwa unser Guide auf den kommenden 8h sein. Er kenne den Weg, habe aber keine Ahnung, wie das Wetter sich im Verlaufe des Tages entwickeln werde. Und die Prognosen habe er auch nicht konsultiert.
Im Winter macht er mit Touristen den Tongariro Crossing Hike und im Sommer kastriert er Schafe… Wow, Ziel muss man im Leben haben… In den ersten 4h haben wir rund 1000 Höhenmeter erklommen, bevor wir auf dem zweiten Teil des Hikes dieselben Höhenmeter wieder heruntergestiegen sind. Wir haben unsere Ausrüstung benötigt, haben wir doch den Grossteil der Wanderung im Schnee verbracht.
Und wir sind öfters bis zur Hüfte im Schnee eingesunken. Es soll eine wunderbare Wanderung sein, doch nach wenigen Minuten wandern haben Wolken und Nebel unsere Sichtweite massiv reduziert und wir verbrachten die restlichen Stunden in der grauen Suppe. Werde im Sommer zurückkehren und es nochmals machen, denn man solle Ost- und Westküste sehen! Am Sonntag sind unsere weiteren Pläne dem heftigen Regenfall zum Opfer gefallen und wir haben uns folglich auf die Heimreise gemacht.
Diese Weekend steht der Rugby Klassiker New Zealand vs. Australia auf dem Programm und das Spiel findet in Auckland statt. Leider ohne mich, denn bei meiner Ankunft war das Spiel bereits ausverkauft. Um die Worte eines Dozenten zu gebrauchen: bei einer Niederlage der All Blacks werde sich halb New Zealand von den Klippen stürzen… Ich freu mich jedenfalls auf das Spiel! Und am Sonntag findet unser traditionelles Fussballspiel im nahen Stadtpark statt. Wir, zwischen 3 und 10 students, gehen einmal pro Weekend in den nahen Park und nach rund 10min findet man sich jeweils in einem Team (à 11 bis 15 Spieler) wieder. Und nachdem ich für 20 CHF Fussballschuhe gekauft habe, kann ich meine Waffe „Blutgrätsche“ auch bestens einsetzen :-) Im Park hat es mehrere nebeneinander liegenden Feldern: auf dem einen Feld spielen die Ausländer Fussball, auf dem anderen die Kiwis Rugby.
Übrigens, der Taiwanese hat seine Stimme deutlich gesenkt und ich komme nun öfters zu meiner Nachtruhe. Jedoch bevorzuge ich nach wie vor die Südanflüge über Oerlikon… :-)
das isch s’wieder gsi mit trix u gäx,
tschau zäme!

Das erste August-Weekend haben wir (10 exchange students) in der Umgebung von Lake Taupo verbracht. Wir haben uns 2 Autos gemietet und sind am Freitagabend nach Turangi gefahren. Mathis, weist Du Dich noch die „Schwierigkeiten“ mit Blinker und Scheibenwischer… :-) Ist mir wieder einige Male passiert… Alexander, einer von vielen Deutschen exchange students, hat das Weekend für uns organisiert. Wir anderen hatten keine Ahnung, was uns an diesem Weekend erwarten wird. Als wir am Freitag kurz vor Mitternacht (nach 5h Autofahrt) in Turangi eintrafen, waren wir ziemlich müde. Kurz bevor wir in die Schlafsäcke stiegen, informierte er uns knapp (er wusste selber nicht mehr): Um 6 Uhr aufstehen, eine Stunde später wird uns ein Bus abholen und es stehen uns 8h „laufen“ bevor. Und wir sollten Verpflegung mit uns führen… Ja, guten Mutes warteten wir um 7 Uhr auf den Bus.

Als wir dann in den Bus einsteigen wollten, hat uns der Fahrer aber ans Backpacker angegliederte Sportgeschäft geführt… Rund eine Stunde später, mit gleich viel/wenig Informationen und Eispickel, Wanderschuhen und Steigeisen ausgerüstet, bestiegen wir den Bus und los ging die Fahrt. Am Ziel angekommen (Bild mit der Gruppe), hat sich unser Begleiter aus dem Sportgeschäft vorgestellt. Ben, ein 30-jähriger Engländer, werde unser Instructor, und nicht etwa unser Guide auf den kommenden 8h sein. Er kenne den Weg, habe aber keine Ahnung, wie das Wetter sich im Verlaufe des Tages entwickeln werde. Und die Prognosen habe er auch nicht konsultiert.
Im Winter macht er mit Touristen den Tongariro Crossing Hike und im Sommer kastriert er Schafe… Wow, Ziel muss man im Leben haben… In den ersten 4h haben wir rund 1000 Höhenmeter erklommen, bevor wir auf dem zweiten Teil des Hikes dieselben Höhenmeter wieder heruntergestiegen sind. Wir haben unsere Ausrüstung benötigt, haben wir doch den Grossteil der Wanderung im Schnee verbracht.
Und wir sind öfters bis zur Hüfte im Schnee eingesunken. Es soll eine wunderbare Wanderung sein, doch nach wenigen Minuten wandern haben Wolken und Nebel unsere Sichtweite massiv reduziert und wir verbrachten die restlichen Stunden in der grauen Suppe. Werde im Sommer zurückkehren und es nochmals machen, denn man solle Ost- und Westküste sehen! Am Sonntag sind unsere weiteren Pläne dem heftigen Regenfall zum Opfer gefallen und wir haben uns folglich auf die Heimreise gemacht.
Diese Weekend steht der Rugby Klassiker New Zealand vs. Australia auf dem Programm und das Spiel findet in Auckland statt. Leider ohne mich, denn bei meiner Ankunft war das Spiel bereits ausverkauft. Um die Worte eines Dozenten zu gebrauchen: bei einer Niederlage der All Blacks werde sich halb New Zealand von den Klippen stürzen… Ich freu mich jedenfalls auf das Spiel! Und am Sonntag findet unser traditionelles Fussballspiel im nahen Stadtpark statt. Wir, zwischen 3 und 10 students, gehen einmal pro Weekend in den nahen Park und nach rund 10min findet man sich jeweils in einem Team (à 11 bis 15 Spieler) wieder. Und nachdem ich für 20 CHF Fussballschuhe gekauft habe, kann ich meine Waffe „Blutgrätsche“ auch bestens einsetzen :-) Im Park hat es mehrere nebeneinander liegenden Feldern: auf dem einen Feld spielen die Ausländer Fussball, auf dem anderen die Kiwis Rugby.
Übrigens, der Taiwanese hat seine Stimme deutlich gesenkt und ich komme nun öfters zu meiner Nachtruhe. Jedoch bevorzuge ich nach wie vor die Südanflüge über Oerlikon… :-)
das isch s’wieder gsi mit trix u gäx,
tschau zäme!
Wednesday, August 02, 2006
Die ersten Tage in der neuen Umgebung!
Kia ora!
Nach einer langen und ereignisarmen Reise bin ich in Auckland angekommen und musste feststellen, dass ich mitten im Neu Seeländischen Winter gelandet bin. Zum Glück hatte ich warme Kleider im Handgepäck mitdabei, denn mein Gepäck konnte in Singapore nicht rechtzeitig umgeladen werden… Am nächsten Tag wurde mir das Gepäck dann direkt ins Zimmer geliefert!
Nun, ich habe mich bereits bestens in Auckland eingelebt. Mein Appartement teile ich mit 2 Finnischen Exchange Students, einem Libanesen und einem durchgeknallten Taiwanesen… Leider grenzt mein Zimmer auch noch an seines. Er scheint ein angefressener Gamer und Skyper zu sein, denn seine nächtlichen Fluchtiraden und Gespräche sind im Appartement ziemlich unbeliebt. Zumal es auch noch sehr ringhörig und sehr schlec
ht, wenn überhaupt, isoliert ist. Ihr merkt, ich traure meiner Zeit in der WG Greifensee nach… :-)
Die Uni ist perfekt organisiert und ich habe bereits meine erste Woche hinter mir. Zuerst schien es mir, dass sich der Aufwand an der Uni in Grenzen halten wird, doch beim genaueren hinsehen musste ich schnell feststellen, dass ich mich geirrt habe. Egal, die Fächer scheinen interessant zu sein und ich bin motiviert.
Gerne hätte ich euch ein Bild von der City oder dem Hafen gezeigt, doch habe ich noch kein Foto… Deshalb habe ich Euch ein Foto von meiner Aussicht aus dem 8. Stock beigefügt. Wieso ich noch keine anderen Fotos habe? In der ersten Woche hatten wir wunderbares Wetter, doch ich habe einige Tage gebraucht, um den Jetlag auszukurieren. Als ich mit neuen Kräften in der neuen Zeitzone „angekommen“ bin, haben mich verschiedenste Social Events erwartet. Und am Weekend hatten wir ein Noho Marae für alle international students gehabt. Wir haben dabei viel über die Kultur der Maoris erfahren und es war eine super Zeit.
Ka kite
Nach einer langen und ereignisarmen Reise bin ich in Auckland angekommen und musste feststellen, dass ich mitten im Neu Seeländischen Winter gelandet bin. Zum Glück hatte ich warme Kleider im Handgepäck mitdabei, denn mein Gepäck konnte in Singapore nicht rechtzeitig umgeladen werden… Am nächsten Tag wurde mir das Gepäck dann direkt ins Zimmer geliefert!
Nun, ich habe mich bereits bestens in Auckland eingelebt. Mein Appartement teile ich mit 2 Finnischen Exchange Students, einem Libanesen und einem durchgeknallten Taiwanesen… Leider grenzt mein Zimmer auch noch an seines. Er scheint ein angefressener Gamer und Skyper zu sein, denn seine nächtlichen Fluchtiraden und Gespräche sind im Appartement ziemlich unbeliebt. Zumal es auch noch sehr ringhörig und sehr schlec
ht, wenn überhaupt, isoliert ist. Ihr merkt, ich traure meiner Zeit in der WG Greifensee nach… :-)Die Uni ist perfekt organisiert und ich habe bereits meine erste Woche hinter mir. Zuerst schien es mir, dass sich der Aufwand an der Uni in Grenzen halten wird, doch beim genaueren hinsehen musste ich schnell feststellen, dass ich mich geirrt habe. Egal, die Fächer scheinen interessant zu sein und ich bin motiviert.
Gerne hätte ich euch ein Bild von der City oder dem Hafen gezeigt, doch habe ich noch kein Foto… Deshalb habe ich Euch ein Foto von meiner Aussicht aus dem 8. Stock beigefügt. Wieso ich noch keine anderen Fotos habe? In der ersten Woche hatten wir wunderbares Wetter, doch ich habe einige Tage gebraucht, um den Jetlag auszukurieren. Als ich mit neuen Kräften in der neuen Zeitzone „angekommen“ bin, haben mich verschiedenste Social Events erwartet. Und am Weekend hatten wir ein Noho Marae für alle international students gehabt. Wir haben dabei viel über die Kultur der Maoris erfahren und es war eine super Zeit.
Ka kite
Let's get started!
Hi folks!
Da ich nicht ein Freund von Massenmails bin, habe ich mich dazu entschieden, diesen Blog während meiner Zeit auf der Südhalbkugel zu betreiben. Ich werde in unregelmässigen Abständen über mein Leben berichten und ich werde versuchen, dieses mit einigen Bildern zu illustrieren.
Dieser Blog soll jedoch nicht bedeuten, dass der Mailverkehr gänzlich zum Erliegen kommen soll/wird!
Viel bleibt nicht mehr zu sagen, ausser dass ich Euch viel Spass beim Lesen dieser Seite wünsche!
Christoph
Da ich nicht ein Freund von Massenmails bin, habe ich mich dazu entschieden, diesen Blog während meiner Zeit auf der Südhalbkugel zu betreiben. Ich werde in unregelmässigen Abständen über mein Leben berichten und ich werde versuchen, dieses mit einigen Bildern zu illustrieren.
Dieser Blog soll jedoch nicht bedeuten, dass der Mailverkehr gänzlich zum Erliegen kommen soll/wird!
Viel bleibt nicht mehr zu sagen, ausser dass ich Euch viel Spass beim Lesen dieser Seite wünsche!
Christoph
